Diagnose

Umweltmedizin

seit Januar 2020 bin ich zertifizierter Berater für Umweltmedizin.

Projekt praktische ganzheitliche Umweltmedizin
Die WHO hat 2019 Luftschadstoffe und Klimawandel unter den „zehn größten Bedrohungen für die globale Gesundheit“ an die erste Stelle gesetzt und Lieveland (European Heart Journal 2019) schreibt, dass Schadstoffe in Deutschland pro Jahr 800.000 zusätzliche Todesfälle produzieren vor allem infolge Koronarverengung und Schlaganfall. Die Problematik scheint auch der deutschen Bevölkerung bewusst zu werden, denn sie sieht inzwischen in der Bedrohung durch Umweltbelastungen eine größere Gefahr als in Atomkriegen und Terrorismus (Pew Research Center 2019).
Als Reaktion auf diese Entwicklungen wurde erstaunlicherweise in Deutschland vor kurzem die Zusatzbezeichnung Umweltmedizin abgeschafft.

Prävention und Therapie von Umweltschäden werden zukünftig eine der größten Herausforderungen für die moderne Medizin darstellen und eine der besten Möglichkeiten, mit wenig Aufwand Gesundheit und Lebensqualität von Mensch, Flora und Fauna zu verbessern.
Besonders wichtig erscheinen dabei Information/Schulung und Motivation unserer Patienten, wie sie mit „machbaren“ Lösungen selbst die Schadstoffbelastungen in ihrem Alltag reduzieren können sowie Maßnahmen zu Stärkung von Ressourcen und Resilienz – und im Bedarfsfall eine professionelle Behandlung der vielfältigen Folgeschäden.

Leider haben Gesundheitsberufler wie Ärzte, Heilpraktiker, Zahnärzte und Apotheker derzeit kaum Möglichkeiten, ihr Wissensdefizit im Fach Umweltmedizin zu beseitigen.
Um dies zu ändern, organisieren wir eine auch von der geringen zeitlichen Belastung für die Teilnehmer her einmalige curriculäre Basisausbildung „praktische Umweltmedizin“

https://www.boehm-udo.eu/projekt-umweltmedizine157c3ce